Verhaltenstipps im Strafrecht

Fachanwalt für Strafrecht und Dezernatsleiter Benjamin Grunst vertritt Sie mit seiner Kanzlei in Strafsachen bundesweit mit Schwerpunkt in Berlin und Brandenburg. Termine zur anwaltlichen Beratung sind in den Standorten Berlin-Köpenick und Berlin-Charlottenburg möglich. Folgend erhalten Sie wichtige Verhaltenshinweise, die aber eine anwaltliche Beratung nicht ersetzen können.

Unvorbereitete Einlassungen und freiwillige Zustimmung zu Ermittlungsmaßnahmen können die Aussichten einer erfolgreichen Verteidigung schon vor Beginn schwer belasten.

Als Fachanwaltskanzlei für Strafrecht stehen wir für Erfahren, Kompetenz und Engagement in der Mandatsbearbeitung.

Folgende Grundregeln sollten Sie beachten, solange keine Verteidigungsstrategie auf Grundlage der Aktenlage erarbeitet wurde:

  • Schweigen ist Gold – Nutzen Sie ihr Aussageverweigerungsrecht
  • Tun Sie nur, was Sie müssen!
  • Sie müssen nur passiv dulden, nicht aktiv mithelfen (geben Sie keine Stimm- oder Schreibproben ab)
  • aber leisten Sie keinen körperlichen Widerstand

Sie müssen sich immer vor Augen führen, dass der Staat Ihnen eine Straftat nachzuweisen hat. Es gilt die Unschuldsvermutung und das Recht, sich nicht selbst belasten zu müssen. Im Folgenden soll aufgezeigt werden, inwieweit eine Mitarbeit bei den typischen Ermittlungsmaßnahmen verpflichtend ist. Weiter finden Sie Verhaltenstipps bei staatlichen Ermittlungsmaßnahmen.

Das Grundgesetz gibt Ihnen das Recht sich nicht selbst belasten zu müssen. Wenn der Staat von Ihnen Informationen möchte, müssen diese auf dem rechtstaatlich vorgesehenen Weg erlangt werden. Sie müssen in keine Maßnahmen freiwillig einwilligen.

Sie müssen ggf. Maßnahmen nach gerichtlicher Anordnung passiv dulden, es kann aber kein aktives Tun wie eine Schriftprobe oder eine Stimmprobe verlangt werden.

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